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veröffentlicht am 18.05.2020

COVID-19: Lockerungen beim Sport

SC Baccum beginnt wieder mit Sportaktivitäten

Videokonferenz VorstandNach dem Corona-Lockdown Anfang März 2020 startet der SCB nach Genehmigung durch die Politik behutsam wieder mit dem Sportprogramm. Das Sportzentrum Baccum erhielt die Freigabe der Stadt Lingen (Ems) während die Turn- und Tennishallen noch geschlossen bleiben muss. In der ersten Vorstandsversammlung per Videokonferenz (Foto 1, links) in der fast 75-jährigen Vereinsgeschichte tauschte man sich aus und legte Einzelheiten fest.
Auf Empfehlung der Verbände benannte der SCB Geschäftsführer Dietmar Guth zum Corona-Beauftragten. Die Ernennung einer solchen Person hilft dem Verein am Ende bei der Nachweisführung, dass er das Nötigste getan hat, um das Wesentliche für einen Sportbetrieb unter Corona-Bedingungen stattfinden zu lassen. Unterstützung erhält er aus den Abteilungen mit Jürgen Oberboßel (Fußball), Maik Gloger (Tischtennis), Susanne Klaka (Turnen), Markus Kammertöns (Tennis) und Martina Lücke (Volleyball und Boule).
Um die Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie zeitgemäß umsetzen zu können, legte man fest den kontaktlosen Trainingsbetrieb der Fußballer ab dem 02.06.2020, also nach Pfingsten zu beginnen. Die Tennissportler beginnen ihren Sport sofort wieder, allerdings mit der Maßgabe nur Einzel spielen zu dürfen. Der Boule-Sport wird ebenfalls wieder ab sofort angeboten, während die Tischtennissportler, die Turner und Volleyballer noch warten müssen. Eine Umsetzung ist hier noch nicht erlaubt oder nicht möglich.

Videokonferenz Trainer FußballIn einer Videokonferenz mit den Trainern und Betreuern der Fußballer (Foto 2, rechts) wurden die ersten Einzelheiten schon besprochen. Die Verantwortlichen erhielten Aufklärung und eine erste Belehrung zugleich. Ein Meinungsbild unter den Fußballübungsleiter/innen konnte zudem abgefragt werden. Nach Pfingsten wollen die drei Herrenmannschaften, die C-Juniorinnen und die E2- Junioren mit dem Traingsbetrieb wieder starten. Gerade im unteren Jugendbereich werden noch erhebliche Schwierigkeiten der Umsetzung der Vorgaben, insbesondere der Abstandsregelungen, gesehen.
Aufklärungsbedarf herrschte auch in der Haftungsfrage. Vorsitzender Reinhard Deermann bezog hierzu Stellung. Die Haftung wegen einer Infektion einer Person mit COVID-19 setzt eine Sorgfaltspflichtverletzung auf Seiten der Verantwortlichen voraus. Insofern hat der Vorstand alle Maßnahmen zu ergreifen, die erforderlich und geeignet sind, eine Verbreitung des Virus und eine Infektion der Teilnehmer/innen beim Sportbetrieb des Vereins zu verhindern. Ein absoluter Schutz wird nicht herstellbar sein. Die Haftung des Vorstands, der unentgeltlich tätig ist oder keine den Ehrenamtsfreibetrag überschreitende Vergütung erhält, ist im Verhältnis zum Verein und zu den Mitgliedern des Vereins auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

 Videokonferenz NFVMit Hilfe von zwei Webinaren hat der Niedersächsische Fußballverband (Foto 3, links) bei seinen Vereinen für Klarheit und Aufklärung zu zentralen offenen Fragen mit Blick auf den bevorstehenden Außerordentlichen Verbandstag gesorgt. Im Fokus standen die vier vom NFV-Verbandsvorstand diskutierten Varianten zum weiteren Umgang mit der derzeit unterbrochenen Saison 2019/20. Dabei ging es insbesondere um Aufstiegs- und Abstiegsregelungen sowie umsetzbare Vorschläge, wie die kommende Saison ggf. mit einer deutlich erhöhten Zahl an Mannschaften durchgeführt werden kann.
NFV-Justiziar Steffen Heyerhorst hatte im Verlauf der Webinare die in den vergangenen Tagen hinlänglich kommunizierten Varianten eines Umgangs mit der laufenden Saison vorgestellt und deren Vor- und Nachteile sowie mögliche Auswirkungen auf die Folgesaison erläutert. Folgende Szenarien stehen zur Debatte:
Variante eins: Saisonabbruch 2019/20 mit Auf- und Abstieg nach Quotienten-Regelung (Der Quotient ist das Ergebnis der erreichten Punkte geteilt durch die Anzahl der ausgetragenen Spiele)
Variante zwei: Saisonabbruch nach Quotienten-Regelung mit Aufstieg, aber ohne Abstieg.
Variante drei: Saisonabbruch durch Annullierung (Kein Auf- und Abstieg)
Variante vier: Fortsetzung des Spieljahres 19/20

Per Live-Chat erhielten zunächst die Vereine der Bezirke Braunschweig und Hannover und dann die Klubs der Bezirke Lüneburg und Weser-Ems die Gelegenheit, mit dem NFV in Verbindung zu treten und sich mit ihren Fragen direkt an die ehren- und hauptamtliche Führungsspitze des NFV zu wenden.

Videokonferenz NFV Günter DistelrathIn seiner Begrüßung hatte der NFV-Präsident Günter Distelrath (Foto 4, rechts) die Gelegenheit genutzt um mit einigen falschen Thesen aufzuräumen, die in den vergangenen Tagen verbreitet worden waren. „Es wurde in den letzten Tagen vor allem geschrieben und auch immer wieder gesagt, der NFV versuche um jeden Preis, die Variante einer Saisonfortsetzung im Rennen zu halten, was schlichtweg nicht richtig ist. Ich möchte daran erinnern, dass wir nach einem einstimmigen Beschluss im Verbandsvorstand zu einer möglichen Fortsetzung der Saison auf Kreisebene mit allen Vereinen in einen Dialog getreten sind und ein Meinungsbild erhoben haben. Dieses Meinungsbild hat ergeben, dass 70% keine Fortsetzung wollen.“

Nichtsdestotrotz wies der Präsident darauf hin, dass bei 30 Prozent Befürwortern der Fortsetzungsvariante die Wahrscheinlichkeit nicht klein sei, „dass von Vereinsseite ein Antrag auf Fortsetzung zum Verbandstag im Rahmen der Antragsfrist kommen könnte. Allein aus dieser Position heraus war es schon geboten, die Variante zumindest mit aufzuführen, ohne sie beim heutigen Webinar aber in den Vordergrund zu stellen.“