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DFB Stützpunkt
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DFB Stützpunkt Baccum

Talentförderung  /  Nachwuchskonzept
 

Der Erfolg der deutschen Nationalmannschaft macht sich bereits bemerkbar. Die Kinder und Jugendlichen rennen hierzulande zum Beispiel den Veranstaltern der Fußball-Ferien-Camps die Türen ein. Zwischen Flensburg und Passau wollen Jungen wie Mädchen ihren WM-Helden nacheifern. Ein Umstand, der dem Talentförderprogramm des Deutschen Fußball-Bundes zu starkem Rückenwind verhelfen könnte. „Dies kann aber kein Grund sein, sich zurückzulehnen“, sagte Gerhard Mayer-Vorfelder. Vielmehr sah der damalige Präsident des Deutschen Fußball-Bundes darin genau die richtige Motivation, „den Erfolg zu bestätigen und in die Zukunft zu tragen.“ Ein Vorhaben, das mit Hilfe des DFB-Talentförderprogramms umgesetzt werden sollte.

Um dieses Projekt voranzutreiben, hat es Gerhard Mayer-Vorfelder zur „Chefsache“ erklärt. Darum werden jetzt in 390 Stützpunkten, die flächendeckend über die ganze Republik verteilt sind, die Hoffnungsträger für die nächsten Weltmeisterschaften ausgebildet. „Es gibt viele Quereinsteiger. Das haben zuletzt wieder die Beispiele Christoph Metzelder und Miroslav Klose gezeigt. Die haben erst spät den Sprung in einen Profiverein geschafft“, sagte Gerhard Mayer-Vorfelder. In Zukunft sollen auch die Spieler, die im Alter von 14 oder 15 Jahren noch nicht in einem Leistungszentrum der Lizenzklubs aufgenommen worden sind, durch das Talentförderprogramm individuell geschult werden, um so weiter im Blickfeld zu bleiben. Einmal wöchentlich zusätzlich zum Vereinstraining lädt der DFB dann die größten Talente der Kreise zur Teilnahme an einer Sonderschicht in den Talentzentren ein. Speziell die individuelle Schulung im technischen und taktischen Bereich steht dabei auf dem Programm. "Anders als im Verein haben die Trainer in den Stützpunkten nämlich genügend Zeit, sich mit jedem einzelnen Spieler zu beschäftigen", sagt Jörg Daniel, sportlicher Leiter des Talentförderprogramms.

Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis siebzehn Jahren dürfen sich angesprochen fühlen. Auf die enorme Zahl von 390 Stützpunkte kommt man, weil eine größtmögliche Flächendeckung erreicht werden soll. Bei bundesweit rund 27000 Vereinen entspricht das durchschnittlich etwa 70 Vereine pro Stützpunkt. Damit ist ein engmaschiges Netz geknüpft, das eine kompakte Sichtung ermöglicht. „Jedes Talent soll überall die gleiche Chance haben, gesichtet und gefördert zu werden“, sagt Gerhard Mayer-Vorfelder. Etwa 22.000 Jugendliche werden jährlich von der Sonderförderung profitieren. Um sie werden sich rund 1.200 lizenzierte Trainer kümmern. "Mit dem Talentförderprogramm möchte der DFB talentierte Spieler durch ein qualitativ hochwertiges Training sowie fachlich geschulte Trainer frühzeitig sichten und ausbilden. Gerade D-Junioren lernen anspruchsvolle Techniken besonders schnell", sagt DFB-Jugendkoordinator Michael Skibbe.

Neben Kompetenz auf dem Spielfeld erfordert das Talentförderprogramm aber auch Fachwissen hinter dem Schreibtisch. Für die Organisation dieses Projekts hat der DFB 29 hauptamtliche Stützpunktkoordinatoren eingestellt, die in enger Zusammenarbeit mit den Landesverbänden für einen reibungslosen Ablauf und die Vermittlung einer einheitlichen Trainings- und Spielphilosophie bis an die Basis sorgen. Damit nehmen die Stützpunktkoordinatoren eine zentrale Rolle in dem Nachwuchskonzept ein. „Im Wesentlichen wird es von ihnen abhängen, ob das Talentförderprogramm ein Erfolg wird“, sagt Mayer-Vorfelder. Allerdings können die Stützpunktkoordinatoren durchaus auf bestehende Strukturen zurückgreifen. "Das Talentförderprogramm ist optimal auf die bestehende Struktur unseres Junioren-Fußballs abgestimmt und deshalb besonders wirkungsvoll", erklärt Jörg Daniel, Sportlicher Leiter des Talentförderprogramms.

Alle diese sportlichen Aspekte machen das Talentförderprogramm so wertvoll. Deshalb wird der Deutsche Fußball-Bund pro Jahr rund zehn Millionen Euro in das Projekt investieren. Und das aus voller Überzeugung. Denn DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder sagte: "Es ist unsere Absicht, die Talentförderung zum bedeutendsten Schwerpunkt unserer Arbeit zu machen. Mit dem Talentförderprogramm setzt der Deutsche Fußball-Bund ein Nachwuchskonzept in einer Dimension um, an die weltweit kein anderer Verband heranreicht."

Das neue Talentförderprogramm versteht sich als ideale Ergänzung zu den übrigen Eckpunkten des DFB-Nachwuchkonzeptes: dem Trainer-Service, den Schulkooperationen und den Junioren-Nationalteams.

Das Talentförderprogramm startete mit der Saison 2002/2003 und hat sich seitdem als erste Stufe der Talentförderung im deutschen Fußball fest etabliert. Das Projekt mit seinen derzeit 366 Stützpunkten bildet quasi die Brücke zwischen der engagierten und unverzichtbaren Jugendarbeit an der Vereinsbasis und der zweiten Stufe der Talentförderung, den Leistungszentren und Eliteschulen des Fußballs.

Die Strukturen des Programms sind genau auf die Talent-Potenziale im deutschen Fußball abgestimmt.
• 366 Stützpunkte in ganz Deutschland bilden ein engmaschiges, flächendeckendes Netz zum intensiven Sichten und Fördern junger Spielerinnen und Spieler
• 29 Stützpunktkoordinatoren fungieren als Schnittstellen zwischen dem DFB, den Gremien und Mitarbeitern der Landesverbände und den Stützpunkten
• Etwa 1.000 engagierte und qualifizierte Stützpunkttrainer sichern eine intensive Sichtung der regionalen Talente und eine optimale individuelle Förderung durch das wöchentliche Zusatztraining

(Fast) jedes Talent kann damit sicher sein, von einem regionalen Sichter „aufgespürt” zu werden und anschließend auf Basis eines individuellen Trainings voranzukommen. Dabei ist es egal, in welcher Region Deutschlands es nun spielt. Das Ziel, dabei zu sein, wird für die Kinder somit greifbar, erreichbar. Eine bessere Motivation für ambitionierte Talente gibt es nicht! Von der Stützpunkt-Arbeit profitieren anschließend die nächsten Stufen der Talentförderung, die auf Grundlage einer besseren fußballerischen Basis-Qualität die nächsten Schritte der Perspektivspielerinnen und –spieler bis hin zum Top-Fußball in Bundesliga und Nationalmannschaft steuern und begleiten.

Die Trainer und Mannschaften im Stützpunkt Baccum

Die Baccumer DFB-Stützpunkttrainer sind:
Ingo Schröder
Maik Herrman
Jens Abrams
Jens Backers
 

 

Die vier Stützpunkttrainer stellen sich im Folgenden näher vor:

Ingo Schröder

DFB-Stützpunkt-Trainer der U13

(05935) 17 14
(0176) 96 01 04 69
ingo.schroeder6@t-online.de

geb.: 03.04.1970
Familienstand: Ledig ohne Kinder

Beruf: Physiotherapeut
Verein: Concordia Schöninghsdorf

Trainertätigkeit:
1991 bis Heute Jugendtrainer von der E – A Jugend
Jahrgangsbetreuer NFV (Jg. 87 und 90): 2002 bis 2004
Kreisauswahltrainer Emsland Mitte: seit 2004

DFB-Stützpunkt-Trainer in Baccum seit August 2008
Seit 2001 im Besitz der B – Lizenz Schwerpunkt Kinderfußball
 

 

DFB-Stützpunktkoordinator Niedersachsen-West

DFB Andreas ReifschneiderAlexander Reifschneider

Die Stützpunkte des NFV sind in drei Bereiche unterteilt: den Bereich West, den Bereich Nordost sowie den Bereich Südost. Jeder Bereich umfasst 12 Stützpunkte. Die drei niedersächsischen DFB-Stützpunktkoordinatoren sind Kiriakos Aslanidis, Bernhard Augustin und Alexander Reifschneider.

DFB-Stützpunktkoordinator Niedersachsen-West ist seit 2017 Alexander Reifschneider. Er löste den bis dahin seit 2002 tätigen Jürgen Betzold ab. Er ist zuständiger Koordinator für die 12 Stützpunkte im Bezirk Weser - Ems. Im Emsland, dem zweitgrößten Landkreis Deutschlands, ist neben Baccum noch Sögel DFB-Stützpunkt und in der Grafschaft Bentheim ist der DFB-Stützpunkt beim VfL Weiße Elf Nordhorn eingerichtet.

Tel.:
Mobil: (0160) 90 45 08 66
E_Mail: alexander.reifschneider@dfb-talentfoerderung.de
Wohnort: Georgstr. 9, 49124 Georgsmarienhütte

 

Jüngstes Team ist nunmehr der Jahrgang


Trainingszeit: montags 17:00 - 18:30 Uhr

DFB-Stützpunkt-Trainer:
 

Bereits im 2. Jahr dabei der Jahrgang

 

Die "ältesten" Talente der Jahrgänge

kommen aus den Bereichen Emsland Süd/Mitte (Stützpunkt Baccum)
und der Grafschaft Bentheim (Stützpunkt VfL Weiße Elf Nordhorn). Sie wurden auf
den Stützpunkt Baccum konzentriert um eine noch bessere
Talentförderung zu erreichen.

Trainingszeit: montags 18:30 - 20:00 Uhr

DFB-Stützpunkt-Trainer:
 

Trainingstermine der Stützpunkte

fehlt